MotoGP: Welche Regeländerungen gibt es für 2012?

Durch die neuen Regeln soll die MotoGP für neue Teams interessanter werden

2012 müssen sich die Fahrer der MotoGP auf neue Regeln einstellen. In den letzten Jahren hatten die teilnehmenden Teams mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Diese entstanden durch eine Umstellung der Maschinen. Mit den neuen Regeln nehmen sich die Veranstalter dieser Schwierigkeit an, in der Hoffnung keine Teams mehr für den MotoGP zu verlieren. Aber welche Auswirkungen haben die Regeländerungen und was dürfen Fans erwarten?

Weniger Kosten durch andere Motoren

Die finanzielle Belastung, die die MotoGP für Teams und Veranstalter der Strecken bedeutet, zeigte sich 2011 in der Absage des Sportverbandes des ADAC, nach der der Sachsenring nicht mehr als Strecke zur Verfügung stehen wird. Im Dezember 2011 nahm der Veranstalter jedoch seine Absage zurück, so dass sich die Fans 2012 auf spannende Rennen auf dem Sachsenring freuen dürfen. Grund für die Meinungsänderung ist der Zusammenschluss neuer Veranstalter. Auch für die Teams soll der Motorsport bezahlbarer werden. Aus diesem Grund sind für 2012 Maschinen mit einem 1000 Kubikzentimeter Motor erlaubt, die mit Serienmotoren vergleichbar sind. Teams, die weiterhin Prototypen verwenden, müssen mit deutlichen Einschränkungen rechnen. Außerdem sind 1-Liter-Motoren mit vier Zylindern zulässig. Schließlich ist ein Verbot elektrischer Fahrhilfen im Gespräch, wie sie auch in der Formel 1 zum Einsatz kommen.

Spannendere Rennen für Fans der MotoGP

Fans bringen die Regeländerungen viele Vorteile. Durch die strengeren Regeln dürfen die Motorradhersteller die Rennen weniger für das Testen der Prototypen verwenden und die Leistung der Fahrer rückt mehr in den Mittelpunkt. Dadurch dürfen Fans auf spannendere Rennen und Zweikämpfe hoffen. Ebenso geben die Änderungen Anlass, auf die Platzierungen zu tippen, so dass private und kommerzielle Sportwetten für die Moto GP interessanter werden, was bspw. das Tipico Wettprogramm (Hier geht’s zur Download PDF Info) zeigt. Schließlich wird die Moto-GP für kleinere Teams interessanter, die bisher nicht teilnehmen durften.

Neue Regeln sollen mehr Teams anziehen

Durch die gesenkten Motorradkosten sowie die erlaubte Verwendung von Serienteilen ermöglicht der Veranstalter Teams die Teilnahme am Rennen, denen weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Dadurch lernen die Fans auf der Strecke die Leistung anderer Motorräder kennen. Doch besteht das Risiko, dass ein starkes Gefälle zwischen finanziell starken Herstellern mit Prototypen und schwächeren Teams mit leistungsschwächeren Maschinen entsteht.

Bild: panthermedia.net Peter Burggraf

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