Ratgeber: Schon immer schützt die passende Motorradbekleidung Leib und Leben

Motorradbekleidung

Schutzkleidung ist das A und O

Mehr als anderen Verkehrsteilnehmern sind Motorradfahrer mit Gefahren und Risiken schwerer Verletzungen bei einem Unfall ausgeliefert. Deswegen sollten Motorradfahrer ganz besonders viel Wert auf die Wahl der richtigen Kleidung und Schutzvorrichtungen legen. Wer mit der passenden Schutzausrüstung unterwegs ist, minimiert die Verletzungsfolgen bei einem Unfall.

Der Helm

Das wichtigste Körperteil benötigt den zuverlässigsten Schutz: Motorradfahrer sollten immer und ausnahmslos einen Motorradhelm tragen. Das gilt gleichermaßen für den Fahrer wie für eventuelle Beifahrer oder Mitfahrer auf dem hinteren Sitz der Maschine. Motorradhelme müssen eine bestimmte Norm erfüllen, damit Sie überhaupt für den Verkauf zugelassen werden. Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung ist neben der gebotenen Sicherheit außerdem das Design und die Funktionalität eines Helmes. Dabei bevorzugen die meisten Fahrer einen sogenannten Integralhelm, denn er bietet von allen vergleichbaren Helm-Klassen den größten Schutz im Falle eines Schlages bei Sturz oder Zusammenstoßes. Integralhelme werden mit ausgeklügelten Verschlüssen ausgeliefert, die mit einer Hand betätigt werden können und ein Belüftungssystem beinhalten, das einem Beschlagen des Visiers entgegenwirkt – möglichst sollte dieses System auch bei Regenwetter eine klare Sicht durch das Visier gewährleisten. Damit das Visier außerdem nicht zerkratzt, sollten Fahrer immer auf eine schonende Lagerung achten. Spezielle Rucksäcke für Biker auf ladenzeile.de bieten außerdem genug Platz, um den Helm bei längeren Pausen oder Wanderungen sicher zu verstauen.

Jacke, Hose, Handschuhe

Mit einem guten Helm ist der notwendige Schutz für Motorradfahrer nicht getan. Spezielle Motorradkleidung beschränkt sich nie nur auf einen Helm, sondern bildet im Gesamten Ihre schützende Funktion. Bei Fahrten mit dem Motorrad ist der menschliche Körper nicht nur Insektenflug oder Umwelteinflüssen wie Witterung ausgesetzt, sondern auch der Gefahr, Hautabschürfungen und andere Verletzungen im Falle eines Sturzes davonzutragen.

Deswegen besteht traditionelle Motorradkleidung aus Leder – das gilt sowohl für Motorradkleidung für Herren als auch für Damen. Noch bis in die 90er Jahre waren Lederhose und Lederjacke die Kombination für den größtmöglichen Schutz beim Motorradfahren. Aber die Kleidung aus Leder war nie die optimale Motorradbekleidung, trotz Fütterung zum Kälteschutz und ausgeklügelter Imprägnierung gegen Nässe inklusive diverser Protektoren. Die beste Fütterung konnte der Kälte im Winter nicht widerstehen und irgendwann wurde jede Schutzkleidung aus Leder von Regen und Spritznässe durchdrungen. Deshalb haben sich Kombinationen aus Thermo-Overalls und Regenschutzschichten etabliert, die über der Lederkleidung getragen wurden. Zwar war nun die Nässe- und Kälte-Problematik gelöst, der Fahrer hatte aber weniger Bewegungsfreiheit wegen den zusätzlichen Kleidungsschichten.

Der Anfang vom Ende des Leders

Nach einiger Zeit der Forschung entwickelten die Hersteller schließlich Materialien, die sowohl wind- als auch wasserdicht sind und nahmen sich dabei Kleidung anderer Sportarten zum Vorbild. Die zusätzlich wärmedämmenden Eigenschaften der neuen Kleidungsmaterialen und die wiedergefundene Bewegungsfreiheit dank weniger Schichten waren dafür maßgeblich, dass gänzlich neue Arten der Motorradbekleidung aus modernen Textilmaterialien sich im Markt durchsetzten. So werden heute auch Schuhe und Handschuhe nicht mehr aus Leder gefertigt und zählen zu wichtigen Bestandteilen vollwertiger Motorradbekleidung.

Bild: panthermedia.net JCB Prod

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