Besonders junge Leute träumen von einem Motorrad – Führerschein. Vor allem im Sommer bietet das Motorradfahren besonderen Fahrspaß, ist günstig in der Finanzierung und erspart lästiges Suchen von Parkplätzen. Doch muss sich der Einsteiger auch über die möglichen Gefahren bewusst sein, ob es das Fahren bei schlechten Wetterverhältnissen ist oder Situationen die der Motorradfahrer nicht selber verschuldet hat. Der Zweiradfahrer ist immer einem höheren Risiko ausgesetzt, als der PKW Fahrer. Ein Anstieg der Unfallquote bei den Straßenmotorrädern sowie im Enduro / Motocross Bereich belegt diese Tatsache.
Das Mindestalter einen Motorradführerschein beginnen zu können liegt bei 15 Jahren, allerdings besitzt man erst ab dem 16.ten Lebensjahr die Lizenz eine 125³ Hubraum große Maschine zu fahren.
Der Führerschein ist in 2 Kategorien aufgeteilt; ab Beginn des 16.ten Lebensjahres ist man befugt anhand der Führerscheinklasse “A1″, ein 125³ Hubraum großes Zweirad zu fahren. Ab Beginn des 18.ten Lebensjahres ist man befugt anhand der Führerscheinklasse “A” beschränkt, Krafträder von bis zu 25kW zu fahren. Diese Führerscheinklasse wird nach 2 Jahren automatisch zu „A“ unbeschränkt, was dazu befähigt Motorräder aller Leistungsklassen fahren zu dürfen.
Der angehende Fahrschüler sollte sich einige wichtige Punkte zu Herzen nehmen, welche die Fahrausbildung erleichtern können. Es ist ratsam in den späten Wintermonaten mit dem Theorieunterricht zu beginnen, so dass er sich dann bei besseren Wetter und Straßenverhältnissen voll auf den praktischen Teil konzentrieren kann. Ein Großteil des Fahrschulbudgets sollte vorhanden sein, um Verzögerungen in Theorie- und Praxis zu vermeiden, denn bei Pausierenden besteht die Gefahr das erlerntes Wissen in Vergessenheit gerät.
Im Vorfeld sollten Sie sich über den Umgang mit Motorrädern informieren, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.