Können Sie sich noch an die Schulzeit erinnern? So mit 15/16 Jahren dürfte vermutlich jeder von uns mal entweder selber oder bei einem Freund bzw. einer Freundin auf einem Roller mitgefahren sein. Und auch heute ist ein solcher als erster motorisierter, fahrbarer Untersatz bei Schülern und als günstige Alternative zum Auto auch bei Schulabsolventen beliebt. Doch woran sich viele Leute stören, sind die Abgase und das Geräusch dieser Roller, vor allen Dingen, wenn jemand ein altes Modell hat und fünf Minuten Gas geben muss, damit es endlich losgehen kann. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Denn während im Moment immer wieder Schlagzeilen vom Elektroauto geschrieben werden, gibt es eigentlich keine Medienaufmerksamkeit für die Elektromotorroller. Diese erfreuen sich aber immer größerer Beliebtheit, obwohl der Durchbruch eigentlich fast hundert Jahre auf sich warten ließ. Schon 1911 gab es die ersten mit einem Elektromotor angetriebenen Zweiräder, großer Erfolg war ihnen nicht beschieden. Spätere Elektroroller gingen auf das Konto von Firmen, deren Mitarbeiter oder Waren durch weitläufige Lagerhallen transportiert werden mussten, ohne dass Abgase ausgestoßen werden.
Ab 1995 gab es dann einen Elektroroller von Peugeot, der 10 Jahre lang produziert wurde, aber aufgrund der Produktionskosten und dem damit verbundenen hohen Preis schließlich eingestellt wurde. In China hat man aber einen Weg gefunden, solche Fahrzeuge billiger herzustellen und da sie als Fahrräder zählen konnte man 2006 schon mehr Elektroroller als Benzinfahrzeuge absetzen. Was man bei dem Kauf eines Rollers mit Elektroantrieb aber beachten sollte, ist natürlich die Reichweite. Derzeit sind die Zweiräder eher noch auf kurze Strecken ausgelegt, wobei eine Ladung an jeder Steckdose erfolgen kann. So oder so werden die Roller vermutlich vor den Autos elektrisch werden.
