Ratgeber: Motorrad-Tuning

Veränderungen am Rahmen sollten vom Fachmann durchgeführt werden

Als Tuning bezeichnet man optische und technische Änderungen an einem Fahrzeug. Dies dient dazu die Optik des Fahrzeuges zu verbessern oder die Leistung und die Fahreigenschaften des Fahrzeuges zu verbessern. Das Fahrzeugtuning ist bei vielen Menschen, vor allem Männern, ein richtiges Hobby. Manch machen aus ihrem Hobby dann sogar einen Beruf und tunen die Fahrzeuge anderer Tuning – Fans. Im Normalfall müssen Veränderungen am Fahrzeug in den Fahrzeugbrief eingetragen werden lassen. Es kann auch nicht schaden, mit bspw. dem ADAC vor dem Tuning zu sprechen oder bei der Werkstatt Ihres Vertrauens vorbeizuschauen.

Verschiedene Arten des Fahrzeugtunings

Es gibt mehrere Arten wie man sein Motorrad tunen kann, hierzu zählen unter anderem:

- Das Motortuning. Hier wird in der Regel die Leistung des Motors erhöht. Manchmal wird der Motor sogar komplett überarbeitet.

- Das Fahrwerktuning. Beim Fahrwerktuning werden in der Regel Veränderungen bei den Federn und den Stoßdämpfern vorgenommen. Oft werden hierbei kürzere Federn eingesetzt, diese dienen zur höheren Federrate. Auch härtere Stoßdämpfer werden gerne eingesetzt.

- Die Tieferlegung. Hier wird die gesamte Fahrzeugkarosserie abgesenkt. Dies geschieht durch stärkere und kürzere Federn.

- Reifen und Felgen Tuning. Hier werden meist größere und breitere Reifen montiert. Dies dient zum einen optischen Zwecken und zum anderen auch der verbesserten Bodenhaftung.

- Das Karosserietuning. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese sind: Chopping, Channeling, Sectioning, Cleaning und Lowering.

Auch an der Beleuchtung werden oft Veränderungen vorgenommen. Hierzu zählt zum Beispiel: Der Austausch der Frontscheinwerfer, der Austausch der Rückleuchten, Austausch von Leuchtmitteln, Plasma – Tachoscheiben, die Leuchten im Außenbereich ( Nebelscheinwerfer, Zusatzscheinwerfer, Tageslichtleuchten, Leuchtröhren unter dem Fahrzeug ) und Leuchten im Innenraum ( Leuchtröhren oder Leuchtdioden ). Beachten Sie aber, dass Sie Änderungen auch teilweise beim TÜV eintragen lassen müssen.

Das Finanzieren von Fahrzeugtuning

Hierzu findet man zum Beispiel im Internet Rechner für Auto-Kredit, hier kann man natürlich genauso gut das Motorrad finanzieren und sich vorab ausrechnen wie hoch die monatlichen Raten dann wären. Dies setzt natürlich Bonität voraus. Und man sollte sich die monatlichen Raten dann auch leisten können, da man ansonsten ganz schnell mal in Geldproblemen stecken kann. Wenn alles bedacht wurde steht dem Motorrad Tuning nichts mehr im Wege. Schauen Sie aber vielleicht auch, ob bei Ihrer Motorrad-Versicherung vielleicht Änderungen nach dem Tuning vorgenommen werden müssen.

Bild: panthermedia.net | Scott Griessel

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