Was kostet der Führerschein für 125ccm?

Für den A1-Führerschein müssen Sie Theorie und Praxis bestehen

Irgendwann ist es soweit, und Jugendliche träumen von Ihrem eigenen Fortbewegungsmittel, meistens steigen sie mit einem Roller oder Mofa ein. Ebenso beliebt bei Jugendlichen Einsteigern sind 125er Motorräder. Diese Motorräder gibt es im Prinzip in zwei Varianten. Für junge Leute sind die 125er Motorräder gedrosselt und bringen eine Spitzengeschwindigkeit von 80 km/h. Um einen besseren Überblick zu geben, hat der ADAC die Broschüre Mofa, Roller und Co. erstellt. Wenn Sie ihr Faible für die kleinen Motorräder erst später entdeckt haben, können Sie natürlich die ungedrosselte Variante wählen. Wenn Sie Ihren Pkw-Führerschein schon lange genug haben, dann können sie ohne Zusatzausbildung mit einem 125er Motorrad fahren. Die Berechtigung dazu ist im Führerschein Klasse drei enthalten, wenn die Ausbildung vor 1980 abgeschlossen wurde. Alle anderen potenziellen Fahrer müssen eine Prüfung für die Klasse A1 ablegen. Wie teuer der Führerschein wird, liegt nicht nur am Anbieter, sondern auch am Fahrschüler. Wenn sie sich besonders geschickt anstellen, kann es sein, dass Ihr Führerschein nur ungefähr 700 € kosten wird. Brauchen Sie dagegen ein paar Stunden mehr Fahrunterricht liegen die Kosten schnell bei 1200 oder 1300 €. In vielen Städten gibt es inzwischen Deals von Groupon. Angeschlossene Fahrschulen geben ihren Kunden damit satte Rabatte. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Deals einmal unverbindlich anzusehen.

Die erste Hürde

Wie bei anderen Zweirad-Führerscheinen beginnt auch die Führerscheinprüfung für ein 125er Motorrad mit der theoretischen Prüfung. Eigentlich ist diese Prüfung nicht wirklich schwer, trotzdem fallen täglich genügend Teilnehmer durch die Prüfung. Oft liegt es nicht daran, dass sie zu wenig gelernt haben, sondern an mangelnder Vorbereitung. Fahrlehrer, die merken, dass ihre Schüler interessiert sind, geben gern Hilfestellung. Trotzdem sollten Sie mit dem Lernen der Bögen rechtzeitig beginnen, statt sich über die Tuning Möglichkeiten Ihres zukünftigen Fahrzeugs zu erkundigen. So haben Sie immer wieder die Möglichkeit, einen schwierigen Bogen mithilfe des Fahrlehrers noch einmal zu wiederholen.

Die nützliche Lernsoftware ist auf Amazon ab 30 Euro erhältlich


Wer sich das Lernen erleichtern möchte, kann beispielsweise zu einer Lern-Software greifen. Die Software „Mofa – schnell und sicher durch die theoretische Prüfung“ von Michael Schulz begleitet den zu Prüfenden während seinem theoretischen  Fahrunterricht. Neben Basiswissen und Vertiefungsübungen gibt sie erste Einblicke in die Fahrpraxis.

Auch andere haben es geschafft

Oft geben Freunde oder Verwandte gute Tipps, die sich im Endeffekt nicht wirklich als gut erweisen. Angeblich hat oft niemand von ihnen gelernt und die Theorie mit null Fehlerpunkten geschafft. Das sollte für sie kein Argument sein. Bearbeiten Sie Ihre Unterlagen so, dass sie wirklich alles verstanden haben. Dann klappt es auch mit der Prüfung.

Endlich praktische Prüfung

Bereiten Sie sich auch auf diesen Tag gut vor. Kommen sie vor allem nicht zu spät oder abgehetzt zu Ihrem Termin. Besser ist es, gemeinsam mit anderen Fahrschülern darauf zu warten, bis sie an der Reihe sind. Während ihrer praktischen Ausbildung sind sie schon einige Stunden mit dem Motorrad gefahren. Denken Sie also daran, dass sie wissen, was sie da tun. Wenn sie auch in Stresssituationen ruhig bleiben, haben Sie die praktische Prüfung schon fast bestanden. Doch damit beginnt erst die Arbeit, denn am Ende der Fahrsaison müssen Sie Ihr Motorrad winterfest machen und regelmäßige Maschinenchecks durchführen lassen.

Bild: panthermedia.net Julián Rovagnati

 

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