Noch gibt es nicht viele Elektromotorräder im Angebot. Aber auch hier entwickelt sich bereits ein Markt, auf den einige Hersteller bereits reagieren. Es sind also bereits einige Elektromotorräder auf dem Markt. Bei einer Fahrleistung, die einem Moped entspricht, gibt es einige technische und sicherheitstechnische Voraussetzungen, die für den Straßenverkehr Voraussetzung sind.
Neben einer geeigneten Lademöglichkeit für Lithium-Ionen-Batterien gelten auch hier die Vorschriften der StVO. Das setzt die Anschaffung eines Motorradhelms und entsprechender Schutzkleidung voraus. Für schlechtes Wetter, wie bspw. bei einer Hamburger Wohnung, bietet sich ein entsprechender Stellplatz an.
Werkzeug und Zubehör
Kleinere Reparaturen können mit einem Werkzeugkasten erledigt werden, der die üblichen Schlüssel enthält. Eine Werkstatt zur Wartung des Motorrads sollte entsprechend der Fahrleistung in der Nähe liegen. Andernfalls sollte ein Anhänger zur Verfügung stehen. Als Stellplatz bietet sich eine Garage an. Wird es im Winter sehr kalt, sollte diese beheizbar sein. Reinigungsmittel, Lappen oder ein Hochdruckreiniger helfen beim Saubermachen. Besonders nach Fahrten durch das Gelände ist das nützlich und praktisch.
Das Elektromotorrad muss wie jedes andere motorisierte Verkehrsmittel angemeldet und versichert werden. Wird das Elektromotorrad nur im Sommer gefahren, dann kann durch eine Teilanmeldung Kfz-Steuer gespart werden. Auch eine Veranlagung als Zweitfahrzeug bei der Versicherung kann sich günstig auf die Kosten auswirken. Für längere Touren bietet sich ein Ladegerät an. Es übernimmt die Funktion eines Ersatzkanisters. Die Leistungsfähigkeit der Batterie ist auf etwa eine Stunde Fahrdauer beschränkt. Dies muss bei der Streckenplanung berücksichtigt werden. Leistungsfähigere Batterien sind in Entwicklung.
Ersatzteile und Verschleißteile
Ist keine Werkstatt im Bereich des Elektromotorrads, bietet es sich an Verschleiß- und Ersatzteile in der nötigen Menge zu bevorraten. Zu den Verschleißteilen zählen vor allem Bremsen und Reifen. Auch der Antriebsriemen verschleißt leichter, als die üblichen Teile. Für die Reparatur müssen entsprechende Kenntnisse vorhanden sein. Dafür entfallen allerdings Kontrolle des Ölstands und andere Routinearbeiten, die ein Benziner mit sich bringt. Über die Wartung des Motorrads sollte eine Gebrauchsanweisung Auskunft geben. In ihr sollten alle für den Betrieb wichtigen Daten und Teile beschrieben sein. Ansonsten bietet es sich an, alle beim Händler verfügbaren Informationen über technische Fragen zu ermitteln. Elektromotorräder sind im Übrigen besser für den Stadt- und Nahverkehr geeignet. Durch die Ladezeiten verlängert sich die Fahrtzeit auf Überlandstrecken, was bei der Routenplanung entsprechend berücksichtigt werden sollte.
Bild: panthermedia.net Ingram Vitantonio Cicorella
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