Frühlingszeit ist Motorradzeit. Sobald die ersten Sonnenstrahlen hinter den dunklen Wolken des Winters hervorlugen ist es soweit. Die Winterschutzhülle kann abgezogen werden und da steht die Maschine nach ihrem Dornröschenschlaf wieder in all ihrer Pracht in der heimischen Garage.
Beziehungsweise fast der ganze Pracht, denn man kann natürlich nicht sofort aufs Motorrad steigen und sich auf die Straße begeben. Zunächst einmal ist die Pflege des Gefährts wichtig. Stellen Sie sicher, dass sich kein Rost an Ihrer Maschine angesetzt hat und überprüfen Sie unbedingt alle Instrumente auf Ihre Funktionsfähigkeit. Ein weiteres Augenmerk gilt natürlich speziell den Reifen.
Wenn die Motorradsaison beginnt gibt es aber noch mehr zu beachten. Dabei steht nicht nur die schon besprochene Pflege des Motorrads im Vordergrund. Auch der Fahrer selbst muss sich auf Vordermann bringen. Denn es muss bedacht werden, dass man in der Regel mehrere Monate nicht mehr auf dem Motorrad gesessen, geschweige denn damit gefahren ist.
Es mag lächerlich klingen, aber Sie sollten schon ein paar Wochen vor Beginn der Motorradsaison versuchen, sich geistig auf das Fahren einzustellen. Fahren Sie in Gedanken Ihnen bekannte Strecken ab. Stellen Sie sich die Kurven und anderen Eigenheiten der Strecke vor und gehen Sie im Geist die Lenkmanöver durch.
Doch auch Ihren Körper sollten Sie auf die neuen Belastungen einstellen, gerade Nacken und Finger werden beim Motorradfahren stark beansprucht. Dem kann mit einfachen Übungen entgegengewirkt werden, so können Sie bspw. Ihre Finger trainieren, indem Sie einen Tennisball kneten.
Mit dieser Vorbereitung steht dann dem Motorradspaß nichts mehr im Wege.