Schutzkleidung

Viele Menschen haben über Filme das Motorrad lieben und schätzen gelernt. Gerade aus Amerika schwappte in den 1960er Jahren eine wahre Welle an Motorradfilmen herüber, die mit Easy Rider einen vorläufigen Höhepunkt fand. Und man kommt auch direkt ins Träumen, wenn man die Motorräder über die einsamen Wüstenstraßen in Arizona oder Colorado fahren sieht und die große Freiheit ganz greifbar scheint.

Doch die Filme haben noch eins gemein, denn die Schutzkleidung wird in vielen Fällen sträflich vernachlässigt. Und damit geben die Filme ein schlechtes Vorbild ab. Natürlich sieht es cooler aus, wenn man in T-Shirt und Jeans mit dem Motorrad über einsame Landstraßen fährt. Allerdings fehlt da doch ein Stück weit die Vernunft. Denn auch bei einem leichten Sturz kann man sich so ziemlich schnell Verletzungen zuziehen.

Das kann von leichten Abschürfungen bis zu schweren Verbrennungen reichen, denn Asphalt ist kein schöner Belag, um kurz darüber zu schlittern. Wer schon einmal mit dem Fahrrad hingefallen ist weiß, wie schmerzhaft das war. Und die Geschwindigkeit ist ja um einiges geringer.

Daher sollte man an der Schutzkleidung nicht sparen und sich vorher im Fachladen oder auch im Internet auf Seiten wie motorradfrage.net gut informieren. Die erste Wahl, die Sie dabei treffen müssen ist, ob Sie Textil oder Leder als Material der Schutzkleidung nehmen. Tests des ADAC von 2007 haben ergeben, dass Lederkleidung in der Regel besser vor Verletzungen schützt. Bei Textil lassen sich dann für gewöhnlich mehr Schrammen am Körper nach einem kleinen Sturz finden.

Aber auch wenn Sie eine gute Motorradkleidung gefunden haben, ist diese nicht für die Ewigkeit bestimmt. Die Lederschutzkleidung hält sich zwar normalerweise einige Jahre, aber mit der Zeit können die Nähte porös werden, da die Kleidung den Elementen ja ungeschützt ausgesetzt ist, je nachdem, bei welchem Wetter Sie fahren. Wenn Sie nämlich so gut geschützt sind, wird das Motorradfahren auch zum Vergnügen und nicht zum Alptraum.