Beim Kauf von Motorradkleidung nicht sparen

Motorradkleidung ist in erster Linie zum Schutz des menschlichen Körpers gedacht. Neben dem Schutzhelm sorgen spezielle Jacken, Hosen, Stiefel und Handschuhe dafür, dass sich bei Stürzen auf die Straße Verletzungen wie Brüche, Prellungen und Abschürfungen vermeiden bzw. zumindest reduzieren lassen. Aber auch vor Wettereinflüssen schützt das Biker-Outfit. Der optimal gekleidete Motorradfahrer trotzt auch Regen und Wind. Die Qualität der Bekleidung fällt durchaus unterschiedlich aus. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich jedoch Kleidungsstücke aus Leder.

Lederbekleidung muss von vorn herein gut passen und darf nicht einschnüren. Echtes Leder wird zwar mit der Zeit weicher, leiert aber nicht aus. Beim Kauf wirkt die neue Lederbekleidung steif, doch durch eintragen passt sich das Leder dem Körper perfekt an. Bei nicht wenigen Bikern entwickelt sich das Leder-Outfit zur zweiten Haut, in der sie sich pudelwohl fühlen.

Gore-Tex ist ein weiterer beliebter Bekleidungsbestandteil. Gore-Tex ist zwischen Obermaterial und Futter eingearbeitet und wird durch ein technisch aufwendiges Reckverfahren erzeugt. Polytetrafluoräthylen (PTFE, Teflon) heißt das Zauberwort. Wie die menschliche Haut lassen Milliarden mikrofeiner Poren Körperfeuchtigkeit als Wasserdampf entweichen. Dem Eindringen von Wasser und Wind wird jedoch ein Riegel vorgeschoben. Der Körper bleibt so beim rasanten Ritt auf der Straße warm und trocken.

Motorradbekleidung kann in der Regel problemlos gewaschen werden, wenn das eingenähte Pflegeetikett gut studiert wurde. Vorher sind jedoch unbedingt alle Protektoren zu entfernen. In die Maschine, die optimalerweise nur zu zwei Drittel gefüllt wird, gehört lediglich Feinwaschmittel – kein Weichspüler. Dann kurz anschleudern und fertig. Bei Bedarf ist der Außenstoff wieder zu imprägnieren.

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