Tipps zur Wahl der richtigen Motorrad-Versicherung

Im Ernstfall ist eine gute Versicherung wichtig

Wie beim Auto verlangen auch Versicherungen für Motorräder hohe Beiträge. Da eine Versicherung über einen längeren Zeitraum sogar teurer sein kann als das Fahrzeug selbst, sollten Sie sich vor dem Unterschreiben des Motorrad-Kaufvertrags über die Versicherungspreise erkundigen. Das Motorrad soll ja schließlich ein Gefühl der Freiheit vermitteln und keine Angst vor möglichen Schulden bringen.

Ein regelmäßiger Versicherungsvergleich lohnt sich

Die Versicherungsanbieter ändern ihre Preise und Konditionen ständig. Aus diesem Grund ist ein Versicherungsvergleich vor jedem Fahrtantritt im Frühling zu empfehlen. Dies ist zwar mit einem kleinen Aufwand verbunden, doch dieser kann sich lohnen. Denn die Versicherung, die im letzten Jahr noch am preiswertesten war, kann dieses Jahr bereits nur noch im Mittelfeld liegen. Zudem weisen die einzelnen Motorradversicherungen Preisunterschiede von mehr als 100 Prozent auf. Wer sich frühzeitig über die neuen Gebühren informiert, kann rechtzeitig zu einer günstigeren Versicherung wechseln.

Preise sind von vielen Faktoren abhängig

Ein Preisvergleich ist allerdings gar nicht so leicht. Denn die Versicherungsgebühren werden durch zahlreiche Faktoren bestimmt. Die Verbraucherzentrale bietet eine individuelle Beratung an. Diese kann sehr hilfreich sein, die richtige Wahl zu treffen. Wie beim Auto unterscheidet sich die Beitragshöhe auch bei Motorradversicherungen zwischen Fahranfänger und längeren Fahrern deutlich. Die einzelnen Versicherer stufen dabei die Beitragssätze für Fahranfänger sehr unterschiedlich ein. Einige verlangen 210 Prozent, andere lediglich 100 Prozent. Eine günstige Versicherung für das Motorrad zu ergattern, ist aber erst ab einem Alter von 24 Jahren möglich. Zudem machen viele Versicherer die Preise auch vom Wohnort abhängig. In Regionen mit vielen Diebstählen und Unfällen sind die Beträge wesentlich höher als in Regionen, die weniger gefährdet sind. Die Preisunterschiede sind enorm. So zahlt der selbe Motorradfahrer mit dem gleichen Gefährt in Berlin beispielsweise eine dreimal so höhere Versicherungssumme wie in Emsland. Für Fahrer, die in einer teuren Gegend wohnen, lohnt es sich deshalb, eine Versicherung zu wählen, die nicht nach Regionalklassen unterscheidet.

So schützen Sie Ihre Schadensfreiheitsklasse

Bei der Auswahl einer Versicherung, sollten Sie nicht nur auf die Beitragshöhe achten, sondern auch auf die enthaltenen Konditionen. So geben spezielle Tarife dem Motorradfahrer die Chance, die Schadensfreiheitsklasse vor einer möglichen Herabstufung zu schützen. Im Falle eines Unfalls gehen dann die gesammelten schadensfreien Jahre nicht verloren.

Bild: panthermedia.net Uwe Dlouhy Dr.

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